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Bodensee-Insel Mainau startet Programm zur Erhaltung alter Baumarten

von Konrad Goller

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Historische und ökologische Bedeutung

Viele der alten Bäume auf Mainau haben eine lange Geschichte: Einige Linden und Eichen wurden bereits im 18. und 19. Jahrhundert gepflanzt und sind Zeugen der traditionsreichen Gartengestaltung der Insel. Die Erhaltung dieser Bäume verbindet Kulturgeschichte mit Naturschutz, da sie sowohl ästhetische als auch ökologische Werte besitzen.

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Ökologisch betrachtet sind alte Bäume unverzichtbar. Sie speichern CO₂, regulieren den Wasserhaushalt, bieten Schatten und schützen den Boden vor Erosion. Gleichzeitig sind sie Hotspots der Biodiversität: Käfer, Schmetterlinge, Vögel und Fledermäuse nutzen Höhlen, Rinde und Kronen als Lebensraum.


Integration in den Tourismus

Das Programm ist eng mit dem touristischen Angebot der Insel verknüpft. Besucherinnen und Besucher können an Führungen teilnehmen, an speziellen „Baumerkundungen“ teilnehmen und so mehr über die Bedeutung alter Bäume erfahren. Die Inselverwaltung plant auch interaktive digitale Anwendungen, bei denen Informationen zu Alter, Art und Geschichte einzelner Bäume abrufbar sind.

Neben der Bildungsfunktion hat das Programm auch eine nachhaltige touristische Wirkung: Besucher erleben die Insel als lebendigen Naturraum, der nicht nur ästhetisch reizvoll, sondern ökologisch wertvoll ist. Die Kombination aus Erholung, Naturerlebnis und Bildung stärkt das Image der Insel als Vorreiterin im nachhaltigen Tourismus.


Zukunftsperspektiven

Langfristig soll das Programm die Mainau zu einem Modellstandort für die Erhaltung alter Baumarten machen. Kooperationen mit botanischen Gärten, Universitäten und Naturschutzorganisationen sollen den Wissenstransfer fördern und wissenschaftliche Studien zur Biodiversität ermöglichen.

Die Pflege der Bäume wird kontinuierlich angepasst, basierend auf Forschungsergebnissen, Klimadaten und Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung. Ziel ist es, die Insel auch in Zeiten des Klimawandels als stabilen, grünen Lebensraum zu erhalten.


Fazit

Das Erhaltungsprogramm alter Baumarten auf der Bodensee-Insel Mainau ist ein bedeutender Schritt für Naturschutz, Biodiversität und Umweltbildung. Alte Bäume werden nicht nur als lebendes Kulturerbe bewahrt, sondern auch als zentrale Elemente eines gesunden Ökosystems gesichert.

Für Besucherinnen und Besucher bedeutet dies ein intensiveres Naturerlebnis: Sie können nicht nur die bekannten Blumenprachten genießen, sondern auch die majestätische Vielfalt und Geschichte der Bäume entdecken. Die Initiative verbindet ökologische Verantwortung mit touristischem Mehrwert und setzt Maßstäbe für nachhaltigen Umgang mit Naturerbe.

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